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ABMAHN-BLOG

Warnung vor dubiosen E-Mails mit angeblicher Filesharing-Abmahnungen der Kanzlei Winterstein

Dubiose Winterstein-Abmahnung per E-Mail - Fälschung - Fake

Fotolia_16913069_kleinHeute hat uns eine Nachricht eines Betroffenen erreicht, der folgende E-Mail, angeblich von der Kanzlei Winterstein, erhalten hat:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit zeigen wir an, dass uns die Firmen



1. Universal Pictures International Germany GmbH,
Hahnstraße 31, 60528 Frankfurt am Main,

2. Sony BMG Music Entertainment Germany GmbH,
Neumarkter Str. 28,  81673 München,

mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt haben. Die ordnungsgemäße
Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert.
Namens und in Vollmacht unserer Mandanten nehmen wir Sie hiermit wegen
gesetzeswidriger Verbreitung Urheberrecht geschützten Materials
gemäß §§ 97, 77, 78 Nr. 1, 85, 16, 19a UrhG in Anspruch, da
am **.**.2011 um **:**:** Uhr (MESZ)
über Ihren Internetanschluss (IP-Adresse „**.***.***.***")
Musik- und Filmmaterial
heruntergeladen und zum Herunterladen verfügbar gemacht worden ist.
In dem Text wird sodann weiter ausgeführt:
I. Unsere Mandanten sind die führenden deutschen Film- und Musikunternehmen. Durch illegale Angebote im Internet entstehen ihnen jährlich Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Dabei nehmen sog. Filesharing- Systeme eine hervorgehobene Stellung ein. Filesharing- Systeme, die zumeist als „Tauschbörsen" bezeichnet werden, sind ein „Umschlagplatz" für Daten. Die Nutzer bieten sich In diesen Systemen gegenseitig Inhalte zum Kopieren an. Der Begriff Tauschbörse umschreibt das tatsächliche Geschehen in Filesharing- Systemen insofern nur sehr unpräzise, weil es sich tatsächlich um ein Kopiernetzwerk handelt. Wer etwas tauscht, gibt eine Sache weg, um dafür eine andere zu bekommen. Bei „Musik- und Kinofilmtauschbörsen" werden dagegen Musik und Filmaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der Anbieter behält seine Aufnahme, derjenige, der sie herunterlädt, bekommt sie ebenfalls.
Dieser Vorgang hat in Ihrem Fall stattgefunden.

II.
Im Auftrag unserer Mandanten wurden von der Firma proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH Filesharing- Systeme auf rechtsverletzende Angebote hin überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass am **.**.2011 um **:**:** Uhr (MESZ) über einen Internetanschluss, dem zu diesem Zeitpunkt die IP-Adresse „***.***.***.***" zugewiesen war, Urheberrecht geschütztes Material heruntergeladen wurde und/ oder zum Herunterladen verfügbar gemacht worden ist. Im Übrigen wurden zu Beweissicherungszwecken von dem betreffenden Internetanschluss einzelne Dateien heruntergeladen. Auch hierüber liegen uns ausführliche Dokumentationen der Firma proMedia GmbH vor, die im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorgelegt werden.
In dem daraufhin eingeleiteten und von der Staatsanwaltschaft München unter dem Aktenzeichen ******** geführten Ermittlungsverfahren wurde nachweislich festgestellt, dass die o.g. IP-Adresse zum o.g. Zeitpunkt ihrem Internetanschluss zugewiesen war.
III.
Wenn Musik- und Filmaufnahmen ohne Einwilligung der Rechteinhaber (Komponisten, Textdichter, ausübende Künstler, Tonträgerhersteller) im Internet angeboten werden so stellt dies eine Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten dar. Unsere Mandanten haben dem nicht zugestimmt. Die angefertigten Vervielfältigungen von Aufnahmen mit dem Zweck, die Aufnahmen Dritten und damit der Öffentlichkeit zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen, verstoßen daher gegen §§ 77, 85, 16 UrhG. Das Speichern von Musikaufnahmen auf der Festplatte eines Computers stellt dabei eine Vervielfältigung gemäß § 16 UrhG dar, unabhängig davon, ob die Aufnahme von einer CD/DVD auf die Festplatte kopiert oder von einem anderen Rechner heruntergeladen und dann abgespeichert wird. Zudem verletzt das Bereitstellen von Musikaufnahmen auf einem Computer zum Abruf durch Teilnehmer von Filesharing- Systemen ohne Einwilligung der Rechteinhaber das ihnen gemäß §§ 78 Nr. 1, 85, 19a UrhG zustehende ausschließliche Recht der öffentlichen Zugänglichmachung.
Diese Verwertung der Musikaufnahmen wird auch nicht durch Ausnahmeregelungen des UrhG gestattet. Vervielfältigungen zum Zweck des öffentlichen Download-Angebots sind gerade nicht von § 53 Abs. 1 UrhG gedeckt. Auch ursprünglich legal zum privaten Gebrauch hergestellte Kopien dürfen nicht öffentlich wiedergegeben werden, § 53 Abs. 6 UrhG.

IV.
Namens und in Vollmacht unserer Mandanten fordern wir Sie daher auf,
einen Mahnbetrag in Höhe von  50€ auf das unten angegebene Bankkonto zu überweisen.
Falls die Zahlung des Mahnbetrags bis zum 09.01.2012 ausbleiben sollte, werden wir gezwungen sein, gerichtliche Schritte einzuleiten wobei eine Forderung gemäß der Höhe des Streitwerts, in Höhe von mindestens  6,820.00 €  Fällig sein wird
Dieser Anspruch besteht im Übrigen unabhängig davon, ob zwischenzeitlich alle Dateien von dem betreffenden Computer gelöscht wurden, und auch unabhängig davon, ob Sie als Anschlussinhaber die Rechtsverletzungen möglicherweise nicht selbst begangen haben. Als Inhaber des Internetanschlusses über den die Urheberrechtsverletzungen begangen wurde, sind Sie schließlich nach den Grundsätzen der sog. Störerhaftung für die eingetretenen Rechtsverletzungen verantwortlich, auch wenn Sie Filesharing- Programme nicht selbst genutzt haben sollten. Uns liegt eine Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen aus jüngster Zeit vor, die eine Haftung des Anschlußinhabers bei Urheberrechtsverletzungen durch Dritte - insbesondere die jeweiligen Kinder, aber auch unbekannte Dritte bei Verwendung eines ungeschützten WLAN- Anschlusses - bestätigen.
Inwieweit Sie die Rechtsverletzungen im Einzelnen selbst begangen haben, wurde bislang zwar nicht abschließend geprüft, als Inhaber des streitgegenständlichen Internetanschlusses
sind Sie jedoch in jedem Fall zur Erstattung der Rechtsverfolgungskosten verpflichtet.
Mit Zahlung des Mahnbetrages sind sämtliche Ersatzansprüche - also auch die gegebenenfalls gegenüber Dritten bestehenden Schadensersatzansprüche - aus der vorliegenden Angelegenheit vollständig abgegolten.
Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die hiermit geltend gemachten zivilrechtlichen Ansprüche von einer unter Umständen bereits zuvor in dieser Sache erfolgten Einstellung des Strafverfahrens nicht betroffen werden.

V.
Zusammenfassend raten wir Ihnen im Hinblick auf eine rasche, gütliche Erledigung der vorliegenden Angelegenheit zu folgendem konkreten Vorgehen:
1. Stellen Sie sicher, dass keine weiteren Urheberrechtsverletzungen mehr über Ihren Internetanschluss erfolgen können.
2. Transferieren Sie den Mahnbetrag in Höhe von 50€ auf das folgende Bankkonto:

Swissquote Bank  (Schweiz)
IBAN: CH6508781000058970600
BIC: SWQBCHZZXXX

Als Verwendungszweck, bitte Ihre IP-Adresse „***.***.***.***" angeben.
Wir hoffen, die vorliegende Angelegenheit auf dieser Grundlage gütlich beenden zu können, weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass wir uns vorbehalten, nach fruchtlosem Ablauf der genannten Fristen die geltend gemachten Forderungen  in Höhe von mindestens 6,820.00 € gerichtlich durchzusetzen!
Mit freundlichen Grüßen

Winterstein  Rechtsanwälte
Darmstädter Landstraße 110
60598 Frankfurt am Main

Geschäftsführende Gesellschafter:
Klaus Rüdiger Fritsch, Thomas Stein
UST-Id Nr.: DE 155 600 75
PR 1836
AG Frankfurt am Main
***************************************************************************
Diese Information und eventuelle Anhaenge sind vertraulich
und ausschliesslich zur Kenntnisnahme durch den oder die
genannten Adressaten bestimmt. Sollten Sie nicht der
vorgesehene Adressat sein, ersuchen wir Sie, uns unverzueglich
zu informieren und die Nachricht zu loeschen. Der Inhalt der
fehlgeleiteten Nachricht darf weder aufgezeichnet noch
Unbefugten mitgeteilt oder fuer irgendwelche Zwecke verwertet
werden. Bitte beachten Sie weiters, dass trotz hoechstmoeglicher
Sorgfalt unsererseits aufgrund der technischen Gegebenheiten
im Internet keine Verantwortung fuer die Existenz von Viren
uebernommen werden kann.
This message and any attachments are confidential and are
only intended for the recipient(s) to which they have been
addressed. If you have received this message in error, please
notify the sender immediately and delete the message from
your system. The contents of this misdirected mail may not be
saved, recorded or used for any purpose whatsoever or made
available to unauthorised persons. This message has been
prepared and sent with the greatest possible care, including
scanning for viruses. In spite of this, we assume no liability
whatsoever for the existence of any viruses.
************************************************************************t.

Wir halten diese E-Mail für eine glatte Fälschung, u.a. deshalb, weil sie von der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet wurde und keiner offiziellen Adresse der Kanzlei Winterstein. Darüber hinaus fehlt ein Aktenzeichen und die "Abmahnung" ist auch aus mehreren formalen Punkten unwirksam.

Insbesondere ist unklar, an welchen konkreten Werkstücken eine Rechtsverletzung stattgefunden haben soll.

Geben Sie also keine Informationen heraus und zahlen Sie nicht!

Sollten Sie auch so eine E-Mail erhalten haben, raten wir dazu, erst einmal nicht auf diese E-Mail zu reagieren.

Uns liegen eine Vielzahl von Filesharing-Abmahnungen der Kanzlei Winterstein vor und alle wurden per Briefpost übersendet und unterscheiden sich erheblich von der vorliegenden E-Mail.

Sollten Sie auch irgendwelche dubiose Abmahn-E-Mails erhalten haben, die angeblich von Abmahnkanzleien oder Inkassofirmen stammen, raten wir ebenfalls dazu, nicht auf irgendetwas einzugehen. Sollten Sie einen Anwalt beauftragt haben, der Sie bereits im Bereich des Urheberrechts vertritt, informieren Sie diesen umgehend unter Vorlage der E-Mail, die Sie erhalten haben.

Die nachfolgenden Grundregeln sollten Sie nach Erhalt einer "echten" Filesharing-Abmahnung einhalten.


1. Lassen Sie sich weder zeitlich noch psychologisch unter Druck setzen. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Denken Sie daran, dass derartige Abmahnungen monatlich tausendfach verschickt werden und Sie nicht alleine betroffen sind.

2. Lesen Sie in unserem Abmahn-Kompendium nach, was zu tun ist.

3. Falls Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, oder sich unsicher sind, nehmen Sie Ihr Recht auf anwaltliche Beratung war.

4. Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie es zu der Abmahnung gekommen ist.

5. Sollte sich die Abmahnkanzlei bei Ihnen telefonisch melden, verraten Sie keine Informationen über den Sachverhalt und beenden Sie das Telefonat freundlich aber bestimmt. Viele Abgemahnte haben sich am Telefon schon um Kopf und Kragen geredet.

6. Geben Sie eine mod.UE ab und übersenden Sie diese ohne weitere Informationen kommentarlos an die Gegenseite. Sollten Sie hierbei Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer Abmahn-Soforthilfe hier auf www.filesharinganwalt.de zur Verfügung.


Unabhängig davon, ob Sie unmittelbar persönlich die angebliche Urhebberrechtsverletzung begangen haben, ob es ein Mitbenutzer Ihres Anschlusses war oder ob Sie die Abmahnung aus heiterem Himmel trifft, raten wir dazu, erst einmal keine Zahlung an die Abmahnkanzlei zu leisten. Auch wenn die Rechtsprechung die verschuldensunabhängige Haftung des Anschlussinhabers (Störerhaftung) unter bestimmten Umständen bejaht, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Ansprüche der Gegenseite zumindest nicht in der geforderten Höhe bestehen. Die Klagerate ist insgesamt extrem gering. Auch wenn die Abmahnkanzleien die Anwendbarkeit der Deckelung der Abmahnkosten in Ihren Abmahnungen teilweise schon vorbeugend bestreiten, gibt es auch Gerichtsentscheidungen, in denen Gerichte die Bagatellfallregelung des § 97a Abs. 2 UrhG für anwendbar erklärt haben. Wenn § 97a Abs.2 UrhG eingreift sind maximal 100,00 EUR zu zahlen. In der Praxis können Sie jedoch auch die Zahlung dieses Betrages durch eine richtige Reaktion auf die Abmahnung häufig vermeiden. Eine Garantie kann Ihnen dabei aber seriöserweise kein Anwalt geben, denn bei der Verweigerung der eingeforderten Zahlung besteht immer ein geringes Restrisiko verklagt zu werden.
Über Ihre Handlungsoptionen klären wir Sie gerne im Rahmen eines kostenfreien Erstkontaktes auf:

 

Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
abmahnung_schritt1
pfeil abmahnung_schritt2
pfeil abmahnung_schritt3
pfeil abmahnung_schritt4
Haek
Eingabe Ihrer Daten,
Abmahnung zum
Upload auswählen

Abmahnung zu
uns uploaden
(als Bild oder PDF)

Prüfung der
Abmahnung

Rückruf und
kostenfreier
Erstkontakt

 

Gerne stehen wir Ihnen auch im Rahmen unserer Abmahn-Hotline unter der Rufnummer (0) 800 - 101 44 63 (kostenfrei) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! persönlich zur Verfügung.

Wir werden vom Verein gegen den Abmahnwahn e.V. und der Initiative Abmahnwahn im Bereich der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen empfohlen. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv im Rahmen der Netzwelt-Spendenaktion gegen den Abmahnwahn mit, um aussichtsreiche Verfahren gegen den Abmahnwahn zu finanzieren.


Bildnachweis:  Warning Red Triangular Sign - © Lack-O'Keen - Fotolia.com
Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit zeigen wir an, dass uns die Firmen

1. Universal Pictures International Germany GmbH,
Hahnstraße 31, 60528 Frankfurt am Main,

2. Sony BMG Music Entertainment Germany GmbH,
Neumarkter Str. 28,  81673 München,

mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt haben. Die ordnungsgemäße
Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert.


Namens und in Vollmacht unserer Mandanten nehmen wir Sie hiermit wegen

gesetzeswidriger Verbreitung Urheberrecht geschützten Materials

gemäß §§ 97, 77, 78 Nr. 1, 85, 16, 19a UrhG in Anspruch, da

am 21.11.2011 um 17:45:24 Uhr (MESZ)

über Ihren Internetanschluss (IP-Adresse „84.191.75.195")

Musik- und Filmmaterial

heruntergeladen und zum Herunterladen verfügbar gemacht worden ist.

I. Unsere Mandanten sind die führenden deutschen Film- und Musikunternehmen. Durch illegale Angebote im Internet entstehen ihnen jährlich Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Dabei nehmen sog. Filesharing- Systeme eine hervorgehobene Stellung ein. Filesharing- Systeme, die zumeist als „Tauschbörsen" bezeichnet werden, sind ein „Umschlagplatz" für Daten. Die Nutzer bieten sich In diesen Systemen gegenseitig Inhalte zum Kopieren an. Der Begriff Tauschbörse umschreibt das tatsächliche Geschehen in Filesharing- Systemen insofern nur sehr unpräzise, weil es sich tatsächlich um ein Kopiernetzwerk handelt. Wer etwas tauscht, gibt eine Sache weg, um dafür eine andere zu bekommen. Bei „Musik- und Kinofilmtauschbörsen" werden dagegen Musik und Filmaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der Anbieter behält seine Aufnahme, derjenige, der sie herunterlädt, bekommt sie ebenfalls.
Dieser Vorgang hat in Ihrem Fall stattgefunden.

II.
Im Auftrag unserer Mandanten wurden von der Firma proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH Filesharing- Systeme auf rechtsverletzende Angebote hin überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass am 21.11.2011 um 17:45:24 Uhr (MESZ) über einen Internetanschluss, dem zu diesem Zeitpunkt die IP-Adresse „84.191.75.195" zugewiesen war, Urheberrecht geschütztes Material heruntergeladen wurde und/ oder zum Herunterladen verfügbar gemacht worden ist. Im Übrigen wurden zu Beweissicherungszwecken von dem betreffenden Internetanschluss einzelne Dateien heruntergeladen. Auch hierüber liegen uns ausführliche Dokumentationen der Firma proMedia GmbH vor, die im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorgelegt werden.
In dem daraufhin eingeleiteten und von der Staatsanwaltschaft München unter dem Aktenzeichen 374582 geführten Ermittlungsverfahren wurde nachweislich festgestellt, dass die o.g. IP-Adresse zum o.g. Zeitpunkt ihrem Internetanschluss zugewiesen war.
III.
Wenn Musik- und Filmaufnahmen ohne Einwilligung der Rechteinhaber (Komponisten, Textdichter, ausübende Künstler, Tonträgerhersteller) im Internet angeboten werden so stellt dies eine Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten dar. Unsere Mandanten haben dem nicht zugestimmt. Die angefertigten Vervielfältigungen von Aufnahmen mit dem Zweck, die Aufnahmen Dritten und damit der Öffentlichkeit zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen, verstoßen daher gegen §§ 77, 85, 16 UrhG. Das Speichern von Musikaufnahmen auf der Festplatte eines Computers stellt dabei eine Vervielfältigung gemäß § 16 UrhG dar, unabhängig davon, ob die Aufnahme von einer CD/DVD auf die Festplatte kopiert oder von einem anderen Rechner heruntergeladen und dann abgespeichert wird. Zudem verletzt das Bereitstellen von Musikaufnahmen auf einem Computer zum Abruf durch Teilnehmer von Filesharing- Systemen ohne Einwilligung der Rechteinhaber das ihnen gemäß §§ 78 Nr. 1, 85, 19a UrhG zustehende ausschließliche Recht der öffentlichen Zugänglichmachung.

Diese Verwertung der Musikaufnahmen wird auch nicht durch Ausnahmeregelungen des UrhG gestattet. Vervielfältigungen zum Zweck des öffentlichen Download-Angebots sind gerade nicht von § 53 Abs. 1 UrhG gedeckt. Auch ursprünglich legal zum privaten Gebrauch hergestellte Kopien dürfen nicht öffentlich wiedergegeben werden, § 53 Abs. 6 UrhG.

IV.
Namens und in Vollmacht unserer Mandanten fordern wir Sie daher auf,

einen Mahnbetrag in Höhe von  50€ auf das unten angegebene Bankkonto zu überweisen.
Falls die Zahlung des Mahnbetrags bis zum 09.01.2012 ausbleiben sollte, werden wir gezwungen sein, gerichtliche Schritte einzuleiten wobei eine Forderung gemäß der Höhe des Streitwerts, in Höhe von mindestens  6,820.00 €  Fällig sein wird

Dieser Anspruch besteht im Übrigen unabhängig davon, ob zwischenzeitlich alle Dateien von dem betreffenden Computer gelöscht wurden, und auch unabhängig davon, ob Sie als Anschlussinhaber die Rechtsverletzungen möglicherweise nicht selbst begangen haben. Als Inhaber des Internetanschlusses über den die Urheberrechtsverletzungen begangen wurde, sind Sie schließlich nach den Grundsätzen der sog. Störerhaftung für die eingetretenen Rechtsverletzungen verantwortlich, auch wenn Sie Filesharing- Programme nicht selbst genutzt haben sollten. Uns liegt eine Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen aus jüngster Zeit vor, die eine Haftung des Anschlußinhabers bei Urheberrechtsverletzungen durch Dritte - insbesondere die jeweiligen Kinder, aber auch unbekannte Dritte bei Verwendung eines ungeschützten WLAN- Anschlusses - bestätigen.

Inwieweit Sie die Rechtsverletzungen im Einzelnen selbst begangen haben, wurde bislang zwar nicht abschließend geprüft, als Inhaber des streitgegenständlichen Internetanschlusses
sind Sie jedoch in jedem Fall zur Erstattung der Rechtsverfolgungskosten verpflichtet.


Mit Zahlung des Mahnbetrages sind sämtliche Ersatzansprüche - also auch die gegebenenfalls gegenüber Dritten bestehenden Schadensersatzansprüche - aus der vorliegenden Angelegenheit vollständig abgegolten.

Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die hiermit geltend gemachten zivilrechtlichen Ansprüche von einer unter Umständen bereits zuvor in dieser Sache erfolgten Einstellung des Strafverfahrens nicht betroffen werden.

V.
Zusammenfassend raten wir Ihnen im Hinblick auf eine rasche, gütliche Erledigung der vorliegenden Angelegenheit zu folgendem konkreten Vorgehen:

1. Stellen Sie sicher, dass keine weiteren Urheberrechtsverletzungen mehr über Ihren Internetanschluss erfolgen können.
 
2. Transferieren Sie den Mahnbetrag in Höhe von 50€ auf das folgende Bankkonto:
 
 
Swissquote Bank  (Schweiz)
 
IBAN: CH6508781000058970600
BIC: SWQBCHZZXXX



Als Verwendungszweck, bitte Ihre IP-Adresse „84.191.75.195" angeben.


Wir hoffen, die vorliegende Angelegenheit auf dieser Grundlage gütlich beenden zu können, weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass wir uns vorbehalten, nach fruchtlosem Ablauf der genannten Fristen die geltend gemachten Forderungen  in Höhe von mindestens 6,820.00 € gerichtlich durchzusetzen!



 
Mit freundlichen Grüßen



Winterstein  Rechtsanwälte
Darmstädter Landstraße 110
60598 Frankfurt am Main
 
Geschäftsführende Gesellschafter:
Klaus Rüdiger Fritsch, Thomas Stein
UST-Id Nr.: DE 155 600 75
PR 1836
AG Frankfurt am Main
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Diese Information und eventuelle Anhaenge sind vertraulich
und ausschliesslich zur Kenntnisnahme durch den oder die
genannten Adressaten bestimmt. Sollten Sie nicht der
vorgesehene Adressat sein, ersuchen wir Sie, uns unverzueglich
zu informieren und die Nachricht zu loeschen. Der Inhalt der
fehlgeleiteten Nachricht darf weder aufgezeichnet noch
Unbefugten mitgeteilt oder fuer irgendwelche Zwecke verwertet
werden. Bitte beachten Sie weiters, dass trotz hoechstmoeglicher
Sorgfalt unsererseits aufgrund der technischen Gegebenheiten
im Internet keine Verantwortung fuer die Existenz von Viren
uebernommen werden kann.
 
This message and any attachments are confidential and are
only intended for the recipient(s) to which they have been
addressed. If you have received this message in error, please
notify the sender immediately and delete the message from
your system. The contents of this misdirected mail may not be
saved, recorded or used for any purpose whatsoever or made
available to unauthorised persons. This message has been
prepared and sent with the greatest possible care, including
scanning for viruses. In spite of this, we assume no liability
whatsoever for the existence of any viruses.
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