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ABMAHN-BLOG

Warnung vor dubiosen Anrufen wegen Filesharing-Abmahnung

Dubiose Telefonanrufe nach Filesharingabmahnung

Fotolia_16913069_kleinHeute hat uns eine Nachricht eines Mandanten erreicht, der berichtet, dass er im Namen einer Kanzlei wegen einer Filesharing-Abmahnung von dem Call-Center einer Inkassofirma angerufen wurde.

Der Mandant wurde ursprünglich tatsächlich von der Kanzlei ****** & ****** wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung abgemahnt, danach wurde die angeblich bestehende Forderung aus der Filesharing-Abmahnung an ein Inkassounternehmen weiterverkauft.

In seiner E-Mail berichtet er wie folgt:

Ich hatte gerade einen Anruf, angeblich von der Kanzlei ****** & ******. Die Art und Weise des Anrufes, anonyme Nummer und keine definitiven Aussagen zum Fall etc., lassen eher auf ein Callcenter schließen. Ich habe darauf verwiesen das meine rechtliche Vertretung der einzige Ansprechpartner ist.
Ich habe bewusst keine Namen genannt, die Anruferin wusste auch keine - was doch merkwürdig ist.
Eine ziemlich freche Masche, mit der scheinbar versucht wird die Leute anzugehen, wie ich finde. Der Name der Kanzlei wurde auch nur auf gezielter Nachfrage überhaupt genannt.

Das Verhalten des Mandanten, keine Informationen herauszugeben und das Gespräch freundlich aber bestimmt zu beenden, war genau richtig. Sollten Sie auch irgendwelche dubiose Anrufe, von Abmahnkanzleien oder Inkassofirmen, erhalten, raten wir ebenfalls dazu, nicht auf irgendetwas einzugehen, keine Informationen zu geben und das Gespräch schnellstmöglich zu beenden. Sollten Sie einen Anwalt haben, der Sie vertritt, informieren Sie diesen umgehend unter Angabe des Namens des Anrufers und der Firma.

Anwaltskanzleien ist es berufsrechtlich verboten, anwaltlich vertretene Gegner unmittelbar, unter Umgehung des Anwalts der Gegenseite, zu kontaktieren. In letzter Konsequenz kann dies zu einer Rüge der zuständigen Anwaltskammer führen.

Die nachfolgenden Grundregeln sollten Sie nach Erhalt einer Filesharing-Abmahnung einhalten.


1. Lassen Sie sich weder zeitlich noch psychologisch unter Druck setzen. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Denken Sie daran, dass derartige Abmahnungen monatlich tausendfach verschickt werden und Sie nicht alleine betroffen sind.

2. Lesen Sie in unserem Abmahn-Kompendium nach, was zu tun ist.

3. Falls Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, oder sich unsicher sind, nehmen Sie Ihr Recht auf anwaltliche Beratung war.

4. Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie es zu der Abmahnung gekommen ist.

5. Sollte sich die Abmahnkanzlei bei Ihnen telefonisch melden, verraten Sie keine Informationen über den Sachverhalt und beenden Sie das Telefonat freundlich aber bestimmt. Viele Abgemahnte haben sich am Telefon schon um Kopf und Kragen geredet.

6. Geben Sie eine mod.UE ab und übersenden Sie diese ohne weitere Informationen kommentarlos an die Gegenseite. Sollten Sie hierbei Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer Abmahn-Soforthilfe hier auf www.filesharinganwalt.de zur Verfügung.


Unabhängig davon, ob Sie unmittelbar persönlich die angebliche Urhebberrechtsverletzung begangen haben, ob es ein Mitbenutzer Ihres Anschlusses war oder ob Sie die Abmahnung aus heiterem Himmel trifft, raten wir dazu, erst einmal keine Zahlung an die Abmahnkanzlei zu leisten. Auch wenn die Rechtsprechung die verschuldensunabhängige Haftung des Anschlussinhabers (Störerhaftung) unter bestimmten Umständen bejaht, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Ansprüche der Gegenseite zumindest nicht in der geforderten Höhe bestehen. Die Klagerate ist insgesamt extrem gering. Auch wenn die Abmahnkanzleien die Anwendbarkeit der Deckelung der Abmahnkosten in Ihren Abmahnungen teilweise schon vorbeugend bestreiten, gibt es auch Gerichtsentscheidungen, in denen Gerichte die Bagatellfallregelung des § 97a Abs. 2 UrhG für anwendbar erklärt haben. Wenn § 97a Abs.2 UrhG eingreift sind maximal 100,00 EUR zu zahlen. In der Praxis können Sie jedoch auch die Zahlung dieses Betrages durch eine richtige Reaktion auf die Abmahnung häufig vermeiden. Eine Garantie kann Ihnen dabei aber seriöserweise kein Anwalt geben, denn bei der Verweigerung der eingeforderten Zahlung besteht immer ein geringes Restrisiko verklagt zu werden.
Über Ihre Handlungsoptionen klären wir Sie gerne im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung auf:

 

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Gerne stehen wir Ihnen auch im Rahmen unserer Abmahn-Hotline unter der Rufnummer (0) 800 - 101 44 63 (kostenfrei) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! persönlich zur Verfügung.

Wir werden vom Verein gegen den Abmahnwahn e.V. und der Initiative Abmahnwahn im Bereich der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen empfohlen. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv im Rahmen der Netzwelt-Spendenaktion gegen den Abmahnwahn mit, um aussichtsreiche Verfahren gegen den Abmahnwahn zu finanzieren.


Bildnachweis:  Warning Red Triangular Sign - © Lack-O'Keen - Fotolia.com

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