ABMAHN-BLOG

Iron Sky - Filmwerk - Abmahnung - Kanzlei Sasse & Partner - polyband Medien GmbH

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Iron Sky (Filmwerk) - Abmahnung durch die Kanzlei Sasse & Partner aus Hamburg - polyband Medien GmbH

Die Kanzlei Sasse & Partner aus Hamburg versendet zur Zeit eine vielzahl von Abmahnungen bzgl. des Filmwerks Iron Sky im Auftrag des Rechteinhabers polyband Medien GmbH . Dabei soll die Firma Guardaley Ltd. festgestellt haben, dass der Film Iron Sky zum Download im Internet ohne Einwilligung der polyband Medien GmbH durch den Abmahner angeboten wurde. In der Betreffzeile der Abmahnung heißt es: Unerlaubtes Anbieten geschützter Filmwerke in Tauschbörsen.

Vergleichsangebot von Sasse & Partner

Die Kanzlei Sasse & Partner aus Hamburg bietet in den Abmahnung an, die Sache schnell und außergerichtlich zu lösen. Die angebliche Urheberrechtsverletzung soll bei Zahlung der Vergleichssumme i.H.v. 800,00 € außergerichtlich erledigt sein. Wir empfehlen, diese Forderung nicht ungeprüft zu begleichen. Es ist durchaus denkbar, dass die Forderung nicht oder zumindest nicht in dieser Höhe besteht.

Empfohlenes Vorgehen - Reaktion auf Iron Sky (Filmwerk) - Abmahnungen

Die vorgefertigte Unterlassungserklärung der Kanzlei Sasse & Partner wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung an dem Filmwerk Iron Sky sollten Sie nicht blind unterschreiben. Es ist immer genau zu prüfen, ob eine Erweiterung oder Beschränkung sinnvoll ist.

Die gesetzten Fristen sollten Sie bei derartigen Filesharing-Abmahnungen unbedingt einhalten, um sich nicht der Gefahr des Erlasses einer kostspieligen einstweiligen Verfügung oder einer Unterlassungsklage auszusetzen. Bei Iron Sky ist zudem zu beachten, dass der Kinostart in Deutschland am 4. April 2012 erfolgte. Teilweise wird in den Abmahnungen ein angeblicher Tatzeitpunkt genannt, der schon im Mai 2012 liegt, sodass die wichtige 1. Verwertungsphase noch nicht vorbei ist. So besteht bei Nichtabgabe die Gefahr einer einstweiligen Verfügung. Wir raten  nicht dazu, die vorgefertigte Unterlassungserklärung von Sasse & Partner zu zeichnen. Vielmehr sollten Sie eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben.

Klagefreudigkeit von Sasse & Partner

Sasse & Partner haben in den letzten Jahren bereits in einigen Fällen Klage auf Zahlung einer Summe i.H.v. ca. 1.100,- € gegen Abgemahnte erhoben. Gemessen an der Gesamtzahl aller Abgemahnten dürfte es sich aber um eine sehr geringe Klagequote handeln.

Lesen Sie nachfolgend, wie Sie sich am besten gegen die Filesharing-Abmahnung wehren können! Was ist die beste Reaktion?

Nutzen Sie hier Ihre Möglichkeit, Ihre Filesharing-Abmahnung kostenlos zu uns hochzuladen. Sie erhalten danach einen kostenfreien Rückruf und können mit uns besprechen, wie Sie sich verhalten sollen.

Kosten entstehen Ihnen hierdurch keine.

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Wie bei allen Filesharingabmahnungen gelten darüber hinaus folgende Grundregeln:

1. Lassen Sie sich weder zeitlich noch psychologisch unter Druck setzen. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Denken Sie daran, dass derartige Abmahnungen monatlich tausendfach verschickt werden und Sie nicht alleine betroffen sind.

2. Lesen Sie in unserem Abmahn-Kompendium nach, was zu tun ist.

3. Falls Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, oder sich unsicher sind, nehmen Sie Ihr Recht auf anwaltliche Beratung war.

4. Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie es zu der Abmahnung gekommen ist.

5. Sollte sich die Abmahnkanzlei bei Ihnen telefonisch melden, verraten Sie keine Informationen über den Sachverhalt und beenden Sie das Telefonat freundlich aber bestimmt. Viele Abgemahnte haben sich am Telefon schon um Kopf und Kragen geredet.


Unabhängig davon, ob Sie unmittelbar persönlich die angebliche Urhebberrechtsverletzung begangen haben, ob es ein Mitbenutzer Ihres Anschlusses war oder ob Sie die Abmahnung aus heiterem Himmel trifft, raten wir dazu, erst einmal keine Zahlung an die Abmahnkanzlei zu leisten. Auch wenn die Rechtsprechung die verschuldensunabhängige Haftung des Anschlussinhabers (Störerhaftung) unter bestimmten Umständen bejaht, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Ansprüche der Gegenseite zumindest nicht in der geforderten Höhe bestehen. Die Klagequote ist insgesamt extrem gering. Auch wenn die Abmahnkanzleien die Anwendbarkeit der Deckelung der Abmahnkosten in Ihren Abmahnungen teilweise schon vorbeugend bestreiten, gibt es auch Gerichtsentscheidungen, in denen Gerichte die Bagatellfallregelung des § 97a Abs. 2 UrhG für anwendbar erklärt haben. Wenn § 97a Abs.2 UrhG eingreift sind maximal 100,00 EUR zu zahlen. In der Praxis können Sie jedoch auch die Zahlung dieses Betrages durch eine richtige Reaktion auf die Abmahnung häufig vermeiden. Eine Garantie kann Ihnen dabei aber seriöserweise kein Anwalt geben, denn bei der Verweigerung der eingeforderten Zahlung besteht immer ein geringes Restrisiko verklagt zu werden.
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Gerne stehen wir Ihnen auch im Rahmen unserer Abmahn-Hotline unter der Rufnummer (0) 800 - 101 44 63 (kostenfrei) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! persönlich zur Verfügung.

Wir werden vom Verein gegen den Abmahnwahn e.V. und der Initiative Abmahnwahn im Bereich der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen empfohlen. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv im Rahmen der Netzwelt-Spendenaktion gegen den Abmahnwahn mit, um aussichtsreiche Verfahren gegen den Abmahnwahn zu finanzieren.

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