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ABMAHN-BLOG

Fareds Klage - Aergo Trade GmbH - 2012

Kanzlei FAREDS erhebt Klage i.A. der Aergo Trade GmbH vor dem Amtsgericht Hamburg

Vor kurzer Zeit ist uns eine Klage der Kanzlei Fareds im Auftrag der Aergo Trade GmbH bekannt gewoden. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:

Im November 2011 wurde eine Abmahnung gegen den vermeintlichen Filesharer wegen Verletzung von Urheberrechten ausgesprochen. Diese erging im Auftrag der Aergo Trade GmbH.

Abgemahnt wurde das Stück „Other Ego - What's my name". Mit dem Abmahnschreiben wurde, wie stets, die Abgabe einer Unterlassungserklärung und die Zahlung von pauschal 450,00€ zur Abgeltung der Rechtsanwaltskosten und des Schadensersatzes gefordert.

Der Abgemahnte reagierte zunächst nicht auf das Schreiben, gab also auch keine Unterlassungserklärung ab. Folglich kam es zum gerichtlichen Mahnverfahren, welches durch die Aergo Trade GmbH eingeleitet wurde. Erst nach dem Vollstreckungsbescheid wurde Einspruch gegen diesen erhoben.

Die Aergo Trade GmbH begründete sodann die Klage vor dem Amtsgericht Hamburg. Insgesamt werden gegen den Abgemahnten Kosten in Höhe von 677,00€ geltend gemacht. Der Klage liegt ein Streitwert in Höhe von 6000,00€ zugrunde.

Dieser Vorgang zeigt, dass es zu einem hohen Kostenrisiko führt, wenn man eine Filesharing-Abmahnung schlicht ignoriert. Die erhobenen Vorwürfe sollten stets von den angeschriebenen Anschlussinhabern geprüft und bewertet werden und im Regelfall sollte mit einer modifizierten Unterlassungserklärung reagiert werden. Nichts zu tun kann sich schwer rächen, wie man an diesem Beispiel sehen kann.

Wir raten Ihnen dazu, im Zweifel einen kompetenten Rechtsrat einzuholen. So können Sie auf ihre Abmahnung angemessen reagieren und die Chancen erhöhen, dass es nicht zu einem nervenaufreibenden Klageverfahren kommt.

Daneben macht dieser Vorgang deutlich, dass sich die Klagequote in den nächsten Monaten und Jahren durchaus erhöhen könnte. Es ist verstärkt zu beobachten, dass die Kanzleien auf dem Klageweg versuchen, die vermeintlich bestehenden Ansprüche durchzusetzen.

 

Lesen Sie nachfolgend, wie Sie sich am besten gegen die Filesharing-Abmahnung wehren können! Was ist die beste Reaktion?

Nutzen Sie hier Ihre Möglichkeit, Ihre Filesharing-Abmahnung kostenlos zu uns hochzuladen. Sie erhalten danach einen kostenfreien Rückruf und können mit uns besprechen, wie Sie sich verhalten sollen.

Kosten entstehen Ihnen hierdurch keine.

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Wie bei allen Filesharingabmahnungen gelten darüber hinaus folgende Grundregeln:

1. Lassen Sie sich weder zeitlich noch psychologisch unter Druck setzen. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Denken Sie daran, dass derartige Abmahnungen monatlich tausendfach verschickt werden und Sie nicht alleine betroffen sind.

2. Lesen Sie in unserem Abmahn-Kompendium nach, was zu tun ist.

3. Falls Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, oder sich unsicher sind, nehmen Sie Ihr Recht auf anwaltliche Beratung war.

4. Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie es zu der Abmahnung gekommen ist.

5. Sollte sich die Abmahnkanzlei bei Ihnen telefonisch melden, verraten Sie keine Informationen über den Sachverhalt und beenden Sie das Telefonat freundlich aber bestimmt. Viele Abgemahnte haben sich am Telefon schon um Kopf und Kragen geredet.


Unabhängig davon, ob Sie unmittelbar persönlich die angebliche Urhebberrechtsverletzung begangen haben, ob es ein Mitbenutzer Ihres Anschlusses war oder ob Sie die Abmahnung aus heiterem Himmel trifft, raten wir dazu, erst einmal keine Zahlung an die Abmahnkanzlei zu leisten. Auch wenn die Rechtsprechung die verschuldensunabhängige Haftung des Anschlussinhabers (Störerhaftung) unter bestimmten Umständen bejaht, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Ansprüche der Gegenseite zumindest nicht in der geforderten Höhe bestehen. Die Klagequote ist insgesamt extrem gering. Auch wenn die Abmahnkanzleien die Anwendbarkeit der Deckelung der Abmahnkosten in Ihren Abmahnungen teilweise schon vorbeugend bestreiten, gibt es auch Gerichtsentscheidungen, in denen Gerichte die Bagatellfallregelung des § 97a Abs. 2 UrhG für anwendbar erklärt haben. Wenn § 97a Abs.2 UrhG eingreift sind maximal 100,00 EUR zu zahlen. In der Praxis können Sie jedoch auch die Zahlung dieses Betrages durch eine richtige Reaktion auf die Abmahnung häufig vermeiden. Eine Garantie kann Ihnen dabei aber seriöserweise kein Anwalt geben, denn bei der Verweigerung der eingeforderten Zahlung besteht immer ein geringes Restrisiko verklagt zu werden.
So können Sie uns auch kontaktieren:
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Gerne stehen wir Ihnen auch im Rahmen unserer Abmahn-Hotline unter der Rufnummer (0) 800 - 101 44 63 (kostenfrei) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! persönlich zur Verfügung.

Wir werden vom Verein gegen den Abmahnwahn e.V. und der Initiative Abmahnwahn im Bereich der Abwehr von Filesharing-Abmahnungen empfohlen. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv im Rahmen der Netzwelt-Spendenaktion gegen den Abmahnwahn mit, um aussichtsreiche Verfahren gegen den Abmahnwahn zu finanzieren.

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